Nach nunmehr zwei Jahren haben Matze und ich uns wieder aufgerafft die Welt zu bereisen. Diesmal ist die Wahl auf die Hawaiianischen Inseln gefallen.

Aufgrund mehrfacher Nachfragen haben wir uns auch wieder zu einem Blog für unsere Reisebegleiter im Geiste hinreißen lassen.


Achja… Rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt.

Nachtrag: Eigentlich wollten wir nur die Hawaiianischen Inseln bereisen, aber es kam dann doch etwas anders ...


Arbeitstitel: From The Westside To The Eastside


Untertitel: Es gibt doch Bier auf Hawaii


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Samstag, 2. März 2013

Tipps


Motels und Hotel gibt es in allen Lagen und Preislagen. WIFI ist Standard, Frühstück meist in inbegriffen (naja wer es mag). Parken ist in den meisten Fällen, zumindest was Motels angeht, frei. Buchungen online, selbst eine halbe Stunde vorher, funktionieren problemlos.
Man sollte allerdings berücksichtigen, dass Motels generell recht verkehrsgünstig gelegen sind, d.h. es kann durchaus nachts lauter werden.  

Bezahlung geht bar oder mit Kreditkarte (auch der 1$ Burger) ganz nach Belieben. Was uns, im Gegensatz zu unseren bisherigen Reisen, aufgefallen ist, fürs Geldabheben am ATM werden hier Gebühren in unterschiedlicher Höhe fällig. Am besten im Vorfeld bei der Bank mal nachfragen. 

Tanken geht etwas umständlich. Normalerweise kann man an der Zapfstation mit Kreditkarte bezahlen nur braucht man zusätzlich einen zip Code, den man natürlich als Ausländer nicht hat. Also muss man entweder bar in Vorkasse gehen oder die Kreditkarte wird als Pfand hinterlegt und mit einem Betrag X geblockt. Das handhabt jede Tankstelle etwas anders.

Muss ich mich im Erfinderland des Fast Essens über die gastronomischen Einrichtungen auslassen? Nur ganz kurz. Es gibt neben den bekannten Schnellrestaurants und Takeaways auch tatsächlich richtige Kneipen und Restaurants, und die auch durchaus bezahlbar sind (unterm Strich etwas günstiger als in D - ist halt abh. vom persönlichen Limit). 

Supermärkte gibt es kleinere an allen Ecken und Enden. Allerdings führen die dann auch meist nur Lebensmittel. Wer mehr will, muss schon einen größeren Markt aufsuchen (Walmart war hier am Meisten mit der größten Auswahl vertreten). Für die ganz schnelle Nummer sind die 7 eleven (eine Art Kiosk) da. Alkoholische Produkte gibt es sowohl im Supermarkt aus auch in den Liquor Stores. Die Märkte haben meist rund um die Uhr auf – auch sonntags.

An eine Sache konnten wir uns bis zum Schluss nicht gewöhnen. Fast alle Preise sind als Nettopreis ausgewiesen, d.h. es kommen immer noch irgendwelche Steuern und Gebühren dazu (zwischen 5% und 20 %). Die Höhe hängt vom Artikel und vom Bundesstaat ab. Lustigerweise wird Benzin aber als Bruttopreis ausgewiesen, ebenso wie die meisten Eintrittsgelder für touristische Aktivitäten.

Auch werden fast überall in der Dienstleistung Tips, sprich Trinkgelder erwartet. Wir fanden dies ein wenig befremdlich, da dies schon fast bettelig rüberkommt. Auch muss man da etwas aufpassen. Es gibt da einige Lokale, die sich nicht auf die freiwilligen Tips verlassen und gleich von sich aus  15% mit auf die Rechnung schreiben.

2 Kommentare:

  1. Kleiner Tipp von mir, lasst eure Karten von eurer Bank überprüfen, ob sie in den USA funtionieren! Ich zum Beispiel konnte an ATM's kein Geld abheben. Wegen irgendwelcher Sicherheitsmerkmale! grummel

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  2. Zum Thema fast food ./. "Kneipen" (Restaus):

    Die "Kneipen" liegen häufig eher versteckt, nicht so direkt an den großen Straßen. Wir hatten eigentlich nie Lust auf fast food, haben deswegen immer Einheimische nach "ordentlichen" Kneipen gefragt und bekamen ausgesprochen gute tips, vielleicht manchmal 2 mi entfernt, aber die haben sich dann auch immer gelohnt.

    Zum Thema "Einkauf alkoholischer Getränke":

    Der Einkauf alkoholischer Getränke ist in jedem Bundesstaat der USA anders geregelt. In einigen Bundesstaaten gibt es im Wal-Mart alles "was das Herz begehrt", manchmal in einem extra gesicherten Bereich, in anderen gibt es im Wal-Mart nur Wein oder Bier und in wieder anderen muss man für derartige Gelüste in einen "Liquor Store". Diese sind nüchterner als Apotheken eingerichtet, vergleichbares gibt es in Norwegen, dafür dann aber ausgesprochen gut sortiert. Sogar "Rotkäppchen-Sekt" haben wir gesehen, allerdings nicht gekauft.

    Zum Thema "Trinkgeld":

    Im Supermarkt haben wir unsere "Klamotten" immer selber eingepackt und damit das Trinkgeld fürs Einpacken "gespart".
    In "Kneipen"/Restaus waren wir mit Trinkgeld dafür großzügiger: Wenn man sich überlegt, welch geringes, besser: "total mickriges" Grundgehalt dort die Bedienungen bekommen, dann sollte man da nicht zu knapp rangehen. Spätestens wenn man zum "Wiederholungstäter" in der gleichen "Kneipe" wird, merkt frau/man sehr schnell, dass man noch viel netter, mit einigen freundlichen "Schnacks", bedient wird.
    Das gilt nicht für reine "Touri-Gebiete", wo schon mal, wegen der blöden Touris, das Bediengeld gleich in der Schlussrechnung enthalten ist.
    Bei dem Thema hilft nur: Aufpassen wo man ist und genau auf die Rechnung schauen, ob der gehabte Service noch einen zusätzlichen tip Wert ist.

    Vielen Dank für Deine zusammenfassenden Bemerkungen!
    Ulrike + Robert.

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