Nach nunmehr zwei Jahren haben Matze und ich uns wieder aufgerafft die Welt zu bereisen. Diesmal ist die Wahl auf die Hawaiianischen Inseln gefallen.

Aufgrund mehrfacher Nachfragen haben wir uns auch wieder zu einem Blog für unsere Reisebegleiter im Geiste hinreißen lassen.


Achja… Rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt.

Nachtrag: Eigentlich wollten wir nur die Hawaiianischen Inseln bereisen, aber es kam dann doch etwas anders ...


Arbeitstitel: From The Westside To The Eastside


Untertitel: Es gibt doch Bier auf Hawaii


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Montag, 4. Februar 2013

03.02.13 Mobile – Panama City Beach



Die Nacht verlief leider recht unruhig. Wir identifizierten die Lüftung als Ursache, da diese roch wie ein totes Frettchen, welches in den Lüfter gekrochen war oder eher, wie eine Katze, die vor das Ansauggitter gepisst hat. Jedenfalls kam ich nicht zur Ruhe, da ich immer wieder durch Hustenanfälle wach wurde - ja sicherlich auch als Folge der Erkältung, aber nach dem wir das Domizil verließen wurde es schlagartig besser.

Als wir aus Mobile rausfuhren entschieden wir, uns weiter auf der Küstenstrasse zu bewegen. Dabei kamen wir am Battleship Memorial Park vorbei, in dem die USS Alabama nach ihrer Außerdienststellung, liegt. Es waren weiterhin einige Flugzeuge, Hubschrauber und Panzer verschiedener Kriegsgenerationen zu sehen. Wir schlenderten dort ein wenig zwischen den Zeugnissen der Geschichte herum, bevor wir weiterfuhren.   



In Panama City Beach - für alle, die jetzt etwas verwirrt sind; Panama ist ein kleines Städtchen an der Küste von Florida - entschieden wir uns für diesen Tag zu bleiben und buchten uns im Hotel direkt am Strand mit Meerblick ein.
Wir unternahmen einen Strandspaziergang zur nahgelegenen Seebrücke. Zur Zeit ist hier Wintersaison und demnach nicht allzuviel los - einige Geschäfte geschlossen und die Hotels in der Renovierung. 
Nach der Rückkehr vom Strand nahmen wir noch den Sonnenuntergang direkt auf unserem Balkon mit.



Das Abendessen wurde hier mal wieder zu einer kleinen Herausforderung. Der Grund: Superbowl. Entweder die Kneipen und Takeaways waren geschlossen oder rammeldickevoll. Im Appelbee´s Bar And Grill wurden wir dann doch noch fündig. Natürlich lief auch hier der Superbowl. Wir fuhren dann während des 3ten Viertels wieder in unser Hotel zurück, und verbrachten den Abend mit der Fortsetzung des Spieles. 

Es ist schon erstaunlich, wie man ein Spiel, welches effektiv 60 min dauert mit Werbepausen, Spielzugwiederholungen und Time outs auf 4 Stunden ausdehnen kann und zu allem Überfluss hatte auch noch jemand im Stadion das Licht ausgemacht und das Spiel wurde unterbrochen. Wahrscheinlich konnte derjenige sich das Elend auch nicht mehr mit ansehen.   

Übrigens für alle Interessierten wollen wir diesen historischen Moment festhalten.
Baltimore Ravens – San Francisco  49ers              34:31

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