Nach nunmehr zwei Jahren haben Matze und ich uns wieder aufgerafft die Welt zu bereisen. Diesmal ist die Wahl auf die Hawaiianischen Inseln gefallen.

Aufgrund mehrfacher Nachfragen haben wir uns auch wieder zu einem Blog für unsere Reisebegleiter im Geiste hinreißen lassen.


Achja… Rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt.

Nachtrag: Eigentlich wollten wir nur die Hawaiianischen Inseln bereisen, aber es kam dann doch etwas anders ...


Arbeitstitel: From The Westside To The Eastside


Untertitel: Es gibt doch Bier auf Hawaii


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Montag, 18. Februar 2013

17.02.13 San Francisco – New York - Warschau



Gegen 5 Uhr wurden die Ticket Schalter geöffnet – natürlich mal wieder Self Checkin. Soweit ok, dann auf dem Display eine Frage, ob wir gegen eine Gutschrift von 200$ auch einen späteren Flug nehmen würden – hää, … natürlich nicht. Wir wollten einfach nur noch weg hier. Dann kamen die Bordkarten, erst für Matze und dann für mich. Das Thema war nur, meine sahen nur so aus – der Hinweis „this is not a boarding pass“, gefiel mir gar nicht. Wir also zu der Schaltertante und gefragt, was es damit auf sich hat. Diese sagte uns, wir sollten uns damit an unserem Travel Agent direkt am Gate wenden. Die Sache wurde im eigenartiger. Naja, zumindest wurde mit diesen „Gutscheinen“ erst einmal das Gepäck eingecheckt und wir kamen damit auch durch den Sicherheitscheck bis zum Gate. Dort den ersten angesprochen der uns über den Weg lief. Die Travelagents tauchen erst eine Stunde vor boarding auf, wurde uns erklärt – also wieder warten.

So langsam kommt mir diese Reise als eine Lektion in Sachen Geduld üben, innerer Ruhe und  Selbstbeherrschung vor.

Wie ein altes chinesisches Sprichwort schon sagte: „Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorankommen, fürchte dich nur vor dem Stehenbleiben.“ Und es ging ja weiter, wenn auch Schrittchen für Schrittchen.

Gegen 7 kamen dann die Agenten. Es kam dann auch die Ansage, dass Passagiere ohne Sitzzuweisung (also wie in meinen Fall) aufgerufen werden, was man dann auch tat. Man tauschte also meine Tickets gegen echte Boarding Pässe.
Kurz zum Hintergrund. Fluggesellschaften neigen immer häufiger dazu, Flüge zu überbuchen in der Hoffnung es treten einige Passagiere ihre Reise nicht an und somit bekämen sie die Plätze doppelt bezahlt. Und die Überbuchten werden dann erst am Gate mit einem Sitzplatz beschert. Wenn nicht, werden sie einfach mit einer Gutschrift umgebucht. Wie auch immer, wir hatten Plätze.
Dann ab in den Flieger nach New York. Schön war auch, dass der Flieger gleich mal eine ¾ h Verspätung hatte, wo wir doch nur 1 ½ h Zeit zum Umsteigen in New York hatten. Aber der Kapitän zündete die Nachbrenner und wir kamen fast pünktlich an. 

In New York, diesmal JFK, mussten wir vom Terminal 7 zum Terminal 1, dazwischen eine Fahrt mit dem Airportshuttle, dann zur LOT (da bekamen wir wieder neue Tickets) durch den Sicherheitscheck zum Gate. Und wir waren keine Minute zu früh da, das Boarding hatte grad angefangen. Also ab nach Warschau und verlassen wir diesen für uns momentan gruseligen Kontinent.

Es hieß immer, es wäre schwierig und zeitaufwendig in dieses Land einzureisen. Aber, daß das Rauskommen noch viiieeel schwieriger ist, hatten wir nicht auf dem Schirm. Wir haben bei der Einreise kaum 30 min gebraucht (siehe Eintrag 12.01.13 Frankfurt – Newark – Honolulu), um hier rauszukommen dagegen 2 Tage. Verrückt oder?   

Achja, ich dachte das Entertainmentprogramm der TAP wäre nicht mehr zu unterbieten – doch es geht - mit der LOT. Auf einem Transatlantikflug: Monitore im Gang - nix mit Spielkonsole in den Rückenlehnen – und dort nur Alcatraz TV (nur Streifen erst nur in s/w, dann auch in Farbe). Aber in dieser Situation war mit das so ziemlich egal. Dieser Flieger sollte uns nach Hause bringen. Matze hatte im Übrigen den besseren Sitzplatz ergattert in der Eco Plus, während ich die Holzklasse bekam. 

Pünktlich kurz nach 9 Uhr erreichten wir Warschau. Der Weiterflug nach Berlin Tegel geht aber erst 18:25Uhr – also wieder warten.

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