Nach nunmehr zwei Jahren haben Matze und ich uns wieder aufgerafft die Welt zu bereisen. Diesmal ist die Wahl auf die Hawaiianischen Inseln gefallen.

Aufgrund mehrfacher Nachfragen haben wir uns auch wieder zu einem Blog für unsere Reisebegleiter im Geiste hinreißen lassen.


Achja… Rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt.

Nachtrag: Eigentlich wollten wir nur die Hawaiianischen Inseln bereisen, aber es kam dann doch etwas anders ...


Arbeitstitel: From The Westside To The Eastside


Untertitel: Es gibt doch Bier auf Hawaii


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Mittwoch, 13. Februar 2013

09.02.13 Everglades



Von Palm Beach nach Everglades City sind es ca.160 Meilen, die in rund 3h zu bewältigen sind.

Die Interstate bis Miami ist Standard. Die Strecke ab Miami verläuft dann schnurgerade Richtung Westen, links und rechts von Sumpf umgeben. Eine etwas längere Baustelle löste die Eintönigkeit etwas ab, natürlich zu ungunsten des Zeitplanes. Unterwegs sind dann auch schon die ersten Anbieter von Airboattouren.
Am Visitor Center legten wir einen Stopp ein, um mal zu schauen, was an touristisch Wertvollen in dem Nationalpark geboten wurde. Allerdings fündig wurden wir nicht. Aber die ersten Alligatoren waren an einem angrenzenden Teich zu sehen – nette Handtaschen. Das Visitor Center schien auch der erste Anlaufpunkt für Biker zu sein. Sie fielen hier gruppenweise im Minutentakt ein.




Weiter bis nach Everglades City -  und dort ein Menschenauflauf, schlimmer, als bei uns zum Hafenfest. Und auch hier das Primärproblem: Wo sollten wir unserem Hocker abstellen? - keine Parkplätze, und die, die noch da waren, wurden höchstpreisig angeboten. Hm, … irgend etwas war hier wohl los.



Wir fanden dennoch einen Platz unweit des Geschehens, mischten uns ein wenig unters Volk und entdeckten dann auch das Thema dieses Jahrhundertfestes – das Seafood festival. Hier trafen wir auch die Biker vom Visitor Center wieder und die hatten noch so ca. 10.000 Kumpels mitgebracht – das ganze entpuppte sich als Bikertreffen (natürlich hauptsächlich die Harley Fangemeinde).


Na das passte, … wenn schon Seafoodfestival, dann sollte mittags auch was Fischiges her. Am Imbiss versuchten wir Alligator, der sowieso auf unserem heutigen Speiseplan stand (ok ist nicht wirklich Seafood, treibt sich aber auch im Wasser rum).

Was da einem geboten wurde, war nach meiner Ansicht absolutes low Level. Erst einmal warten wir geschlagene 10min bevor sich die Kellnerin um uns kümmerte und das auch nur, nachdem wir sie im Vorbeirennen ansprachen. Dann das falsche Getränk geliefert und so fix wieder weg, dass man gar nicht zur Reklamation kam – naja halb so wild. Aber dann das Essen – Alligatorschwanz –natürlich fritiert und als Beilage Kartoffelchips und ne halbe Gurke– was für ne Kombination und die Gatorstücken waren auch noch salzig, wie die letzten Pommesreste von McD – und das Ganz für rund 15 $ - also für sowas fällt das Trinkgeld flach. 

Danach tummelten wir noch etwas über den Jahrmarkt. Das Wetter war sonnig bei rund 30 °C.




Nach einer halben Stunde waren wir einmal rum und hatten die Nase voll von dem Gedränge und Geschiebe und machten uns auf die Socken, wir wollten ja noch Airboat fahren. Der erste Anbieter im Ort war uns mit rund 45$ etwas zu teuer und wir fuhren zum Nächsten. Etwas außerhalb des Ortes wurden wir dann fündig - 15$ pro Nase für rund eine halbe Stunde – das reichte uns.  

Also sind wir mit dem Airboatride ca. 30 min durch den Sumpf getobt, dabei hat der Guide n büsch wat dazu erklärt z.B. was für Viechters, sich neben den Alligatoren, hier so rumtreiben, wie Bullenhaie, Rochen und Schlangen.










Auf dem Rückweg gab´s dann Stau wegen zuvor besagten Bauarbeiten und in  Miami durch den Berufsverkehr.



Gegen 18:30 waren wir wieder in Palm Beach, noch fix in den Supermarkt und in die Pizzeria für Abendessen.    

Den Abend verbrachten wir diesmal bei einer Flasche Weisswein am Pool des Motels.

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