In der Nacht 4 Uhr weckte mich Matze mit den Worten „Ingo,
wir haben ein Problem.“ …aha, also hatte nicht nur Housten ein Problem, sondern
wir jetzt auch.
In der Nacht kam eine email unseres Reiseveranstalter, dass es
Probleme mit der Kreditkarte gäbe und wir uns mit ihnen in Verbindung setzten
sollten. Was wir dann auch versuchten. Nur statt Hilfe bekamen wir eine neue
Telefonnummer durch die tel. Bandansage mitgeteilt, die uns aber auch nicht
weiterbrachte. Ein Versuch über das moteleigene Tel. scheiterte im Ansatz, da
Transatlantiktelefonate nicht zugelassen waren.
Nach weiteren Recherchen im Netz stieß Matze auf eine weitere
Telefonnummer unseres Anbieters. Und diesmal hatten wir jemand Menschlichen an
der Strippe. Ihm gaben wir unsere zweite Kreditkarte an. Dann hieß es wieder
warten. Nach einer Stunde dann die Nachricht, dass diese Karte auch nicht mit
diesem Betrag belastet werden kann. Aber wir hatten ja noch eine dritte.
Diese wurde dann erst einmal angenommen. Als nach zwei
Stunden immer noch keine Rückmeldung kam, riefen wir beim Reiseveranstalter an.
Der sagte uns, es hätte alles funktioniert die Zahlung sei erfolgt und wir
würden in den nächsten zwei Stunden eine Bestätigungsmail erhalten. Als nach weiteren
2 ½ h immer noch keine Mail kam, riefen wir wieder an. Auch die hier die
Aussage, sei in der Bearbeitung und wir würden in Kürze Nachricht erhalten. Und
die kam dann auch. Kaum, dass das Telefonat beendet war, flatterte eine Mail
bei uns ein. Aber nicht mit den eTickets, sondern mit …ätsch, die Buchung wurde
storniert, mit der Begründung „…aus technischen Gründen nicht möglich“ – und das
auch noch kostenfrei, … nein, wie freundlich (sorry für die Ironie, aber für
die Nummer gibt es 100 Punkte aus der Minuskiste – erst hinhalten, es sei alles
im Lot und dann, ... och nöö).
Das Leckerli dabei war, dass mit der anfangs getätigten
Zahlung, meine Kreditkarte geblockt war und das Limit nicht mehr ausreichte.
Das merkten wir aber erst, als wir versuchten, neue Flüge zu buchen und die
Karte abgelehnt wurde. Matzes Kartenlimit war auch fast am Ende – wir hatten ja
schließlich 5 Wochen munter lustig mit Karte gezahlt.
Also musste ich erst einmal mit der Bank telefonieren, die
in dieser Situation echt hilfreich war und das Limit ohne Gezeter hochschraubte
– einen Dank dafür an die DKB.
Die ganze Transaktion dauerte ca. eine Stunde und die Karte
wieder einsatzbereit. Also auf, neue Flüge buchen. Wir fanden tatsächlich noch
was Günstiges und haben gebucht. Soweit
ging alles klar bis dann der Reiseplan zugeschickt wurde. Da stand, dass der
Flug bereits heute, eine halbe Stunde bevor überhaupt gebucht hatten, geht.
PANIK!
Was war da denn wieder schiefgelaufen. Wir hatten die Daten
3mal geprüft und dann sowas. Also wieder der Griff zu Telefon – Klärung. Puhh -
dann Entwarnung. Es hatte alles seine Richtigkeit und die nette Dame an Anderen
Ende schickte uns die aktualisierten Daten zu und alles passte soweit. Jetzt
nur brauchten wir nur noch die eTickets und wir sind auf dem Weg nach Hause.
Die kamen dann auch – zwar noch nicht per mail, waren dann aber bei Checkmytrip
hinterlegt.
Zeit bis dahin 15Uhr.
Den restlichen Nachmittag verbrachten wir mit der Verfolgung
unserer Reiseroute, nicht dass da noch irgendein Pferdefuß war.
Da wir absolut keinen Bock hatten uns noch einen Meter als
nötig zu bewegen, schauen wir TV – gefühlte 100 Folgen Big Bang Theory.
Am Abend versuchte Matze noch eine Mütze voll Schlaf zu
nehmen, während ich weiter in die Röhre schaute.
Gegen 21 Uhr machten wir uns dann so langsam fertig, Sachen packen
und nochmal unter die Dusche.
Dann halb elf mit dem Shuttle zum Airport Oakland, weiter
mit dem Bus zur Bartstation und mit dem Bartzug bis San Francisco Airport. Wir trafen
dort gegen halb eins ein. Sicherlich etwas früh, aber der Bartzubringerbus fährt
nur bis Mitternacht und auf Experimente jeglicher Art wollten wir verzichten.
Und jetzt hieß es wieder warten.
Oh Mann!
AntwortenLöschenDaumen sind jedenfalls gedrückt...