Nach nunmehr zwei Jahren haben Matze und ich uns wieder aufgerafft die Welt zu bereisen. Diesmal ist die Wahl auf die Hawaiianischen Inseln gefallen.

Aufgrund mehrfacher Nachfragen haben wir uns auch wieder zu einem Blog für unsere Reisebegleiter im Geiste hinreißen lassen.


Achja… Rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt.

Nachtrag: Eigentlich wollten wir nur die Hawaiianischen Inseln bereisen, aber es kam dann doch etwas anders ...


Arbeitstitel: From The Westside To The Eastside


Untertitel: Es gibt doch Bier auf Hawaii


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Sonntag, 17. Februar 2013

16.02.13 Oakland




In der Nacht 4 Uhr weckte mich Matze mit den Worten „Ingo, wir haben ein Problem.“ …aha, also hatte nicht nur Housten ein Problem, sondern wir jetzt auch. 

In der Nacht kam eine email unseres Reiseveranstalter, dass es Probleme mit der Kreditkarte gäbe und wir uns mit ihnen in Verbindung setzten sollten. Was wir dann auch versuchten. Nur statt Hilfe bekamen wir eine neue Telefonnummer durch die tel. Bandansage mitgeteilt, die uns aber auch nicht weiterbrachte. Ein Versuch über das moteleigene Tel. scheiterte im Ansatz, da Transatlantiktelefonate nicht zugelassen waren.  Nach weiteren Recherchen im Netz stieß Matze auf eine weitere Telefonnummer unseres Anbieters. Und diesmal hatten wir jemand Menschlichen an der Strippe. Ihm gaben wir unsere zweite Kreditkarte an. Dann hieß es wieder warten. Nach einer Stunde dann die Nachricht, dass diese Karte auch nicht mit diesem Betrag belastet werden kann. Aber wir hatten ja noch eine dritte.   

Diese wurde dann erst einmal angenommen. Als nach zwei Stunden immer noch keine Rückmeldung kam, riefen wir beim Reiseveranstalter an. Der sagte uns, es hätte alles funktioniert die Zahlung sei erfolgt und wir würden in den nächsten zwei Stunden eine Bestätigungsmail erhalten. Als nach weiteren 2 ½ h immer noch keine Mail kam, riefen wir wieder an. Auch die hier die Aussage, sei in der Bearbeitung und wir würden in Kürze Nachricht erhalten. Und die kam dann auch. Kaum, dass das Telefonat beendet war, flatterte eine Mail bei uns ein. Aber nicht mit den eTickets, sondern mit …ätsch, die Buchung wurde storniert, mit der Begründung „…aus technischen Gründen nicht möglich“ – und das auch noch kostenfrei, … nein, wie freundlich (sorry für die Ironie, aber für die Nummer gibt es 100 Punkte aus der Minuskiste – erst hinhalten, es sei alles im Lot und dann, ... och nöö).

Das Leckerli dabei war, dass mit der anfangs getätigten Zahlung, meine Kreditkarte geblockt war und das Limit nicht mehr ausreichte. Das merkten wir aber erst, als wir versuchten, neue Flüge zu buchen und die Karte abgelehnt wurde. Matzes Kartenlimit war auch fast am Ende – wir hatten ja schließlich 5 Wochen munter lustig mit Karte gezahlt.

Also musste ich erst einmal mit der Bank telefonieren, die in dieser Situation echt hilfreich war und das Limit ohne Gezeter hochschraubte – einen Dank dafür an die DKB.

Die ganze Transaktion dauerte ca. eine Stunde und die Karte wieder einsatzbereit. Also auf, neue Flüge buchen. Wir fanden tatsächlich noch was Günstiges und haben gebucht.  Soweit ging alles klar bis dann der Reiseplan zugeschickt wurde. Da stand, dass der Flug bereits heute, eine halbe Stunde bevor überhaupt gebucht hatten, geht. 

PANIK! 

Was war da denn wieder schiefgelaufen. Wir hatten die Daten 3mal geprüft und dann sowas. Also wieder der Griff zu Telefon – Klärung. Puhh - dann Entwarnung. Es hatte alles seine Richtigkeit und die nette Dame an Anderen Ende schickte uns die aktualisierten Daten zu und alles passte soweit. Jetzt nur brauchten wir nur noch die eTickets und wir sind auf dem Weg nach Hause. Die kamen dann auch – zwar noch nicht per mail, waren dann aber bei Checkmytrip hinterlegt.  

Zeit bis dahin 15Uhr.

Den restlichen Nachmittag verbrachten wir mit der Verfolgung unserer Reiseroute, nicht dass da noch irgendein Pferdefuß war.
Da wir absolut keinen Bock hatten uns noch einen Meter als nötig zu bewegen, schauen wir TV – gefühlte 100 Folgen Big Bang Theory.
Am Abend versuchte Matze noch eine Mütze voll Schlaf zu nehmen, während ich weiter in die Röhre schaute.  

Gegen 21 Uhr machten wir uns dann so langsam fertig, Sachen packen und nochmal unter die Dusche.
Dann halb elf mit dem Shuttle zum Airport Oakland, weiter mit dem Bus zur Bartstation und mit dem Bartzug bis San Francisco Airport. Wir trafen dort gegen halb eins ein. Sicherlich etwas früh, aber der Bartzubringerbus fährt nur bis Mitternacht und auf Experimente jeglicher Art wollten wir verzichten.

Und jetzt hieß es wieder warten.

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