Nach nunmehr zwei Jahren haben Matze und ich uns wieder aufgerafft die Welt zu bereisen. Diesmal ist die Wahl auf die Hawaiianischen Inseln gefallen.

Aufgrund mehrfacher Nachfragen haben wir uns auch wieder zu einem Blog für unsere Reisebegleiter im Geiste hinreißen lassen.


Achja… Rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt.

Nachtrag: Eigentlich wollten wir nur die Hawaiianischen Inseln bereisen, aber es kam dann doch etwas anders ...


Arbeitstitel: From The Westside To The Eastside


Untertitel: Es gibt doch Bier auf Hawaii


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Mittwoch, 13. Februar 2013

11.02.13 Palm Beach – Miami



Von North Palm Beach aus fuhren von der US1 auf die A1A und dann immer entlang der Küstenstraße. Das Wetter sonnig, etwas bewölkt bei 27°C.

Die Straße verlief direkt am Meer, links und rechts reihten sich, mitunter gut versteckt, die Villen aneinander. Auf einer Landzunge gelegen hatten die Bewohner zur einen Seite Seeblick auf den offenen Atlantik und zur Rückseite Sicht in die Bucht, wo ihre Yachten lagen, und was für Dinger, z.T. größer als ein Einfamilienhaus. Die Anwesen natürlich auch entsprechend mit fürstlicher Toreinfahrt, mit Vorhof, um die Limousinen in Pose zu bringen und davor dann natürlich auch die angemessenen fahrbaren Untersätze ala Porsche, Mercedes, BMW und Co. Die Baustile mal klassisch antik, mal klassisch modern, auch mit Ansätzen von Bauhausstil erkennbar oder einfach nur klassisch. Aber eines hatten sie alle gemeinsam – sie waren riesig. Diese wechselten sich dann mit Appartmenttürmen  und umgekehrt.








Und das Ganze zog sich über Meilen, wir bekamen richtig Minderwertigkeitskomplexe.

Das Witzige an der Strecke war, dass man nicht mehr wusste, in welcher Stadt man sich überhaupt befand, da die eine Ortschaft nahtlos in die Nächste überging. Und so etwas wie Orteingangsschild such man hier vergebens. Wir hatten uns dann an Willkommen-Eingangstafeln oder an Institutionen wie Golfclubs, die es hier zu Haufe gibt, orientiert (z.B. Pompano Beach Golfclub).  

Unser Ziel in Miami war Miami Beach und das Art Deco Viertel. Der Verkehr nahm schon weit vor Miami zu und in Miami selbst ging es dann teilweise nur noch im Schritttempo vorwärts. Eine Ursache war die bevorstehende Yachtmesse. Die Arbeiten waren im vollen Gange und beanspruchten natürlich auch Teile der Straße. Einige Wasserfahrzeuge waren bereits vor Anker gegangen – der Anblick reichte uns. Den Gang über die Pier ersparten wir uns, Paddelboote gehörten sicherlich nicht zu den Ausstellungsstücken.   


Am Ziel kam dann ein neues Problem, welches wir an solchen touristisch gelegenen Locations schon in der Vergangenheit schon öfters hatten – die Parkplatzsuche.
Aber wir fanden in der Nähe ein Parkhaus, das mit 1$/h echt günstig lag. Dann also ab zum Strand und die Esplanade entlang.










Am Nachmittag sollte es dann zum Motel in der Nähe des Flughafens gehen. Am Motel angekommen wollten wir einchecken, als uns der Empfangschef mitteilte, dass er keine Buchung vorliegen hätte. 

Und da waren sie wieder unsere drei Probleme. Das Ganze klärte sich dann recht fix auf, in der Form, dass wir im falschen Motel waren. Dieses gehörte zur selben Kette und hatte fast den gleichen Namen  -  das kann man dann schon mal verwechseln. Das andere Motel lag aber auch nur rund 5 Meilen weiter. 

Am Nachmittag haben wir dann unseren Mietwagen noch mal ausgeräumt und für 5$ betankt, da wir ihn ja morgen früh abgeben wollten.

Zum Abendessen gingen wir in die moteleigene Bar - eine Art Discokneipe, die allerdings recht dürftig besucht war.

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