Um nach Frankfurt zu
gelangen haben wir diesmal eine Neuerung getestet und zwar den Fernbus als
Alternative zur Bahn. An und für sich ein schöne Sache zumindest preislich. Um
20:00 Uhr Start in Leipzig Nähe Hbf, geplante Ankunft in Frankfurt 0:20 Uhr. Nun
ist die reale Situation aber so, dass man natürlich stärker den verkehrstechnischen
Gegebenheiten ausgeliefert als bei der Bahn. Denn wie das immer so ist wenn man
Anschlusstermine hat, kommt da immer etwas Ungewolltes dazwischen - wie in
unserem Falle eine Vollsperrung der A9. Zudem hatte da auch noch jemand eine Schippe voll Schnee in der
Landschaft verstreut, wahrscheinlich damit uns der Abschied aus Deutschland
nicht zu schwer fällt. Die Umfahrung der Störstelle dauerte rund eine halbe Stunde.
Somit konnte der Busfahrer nicht non-stop nach Frankfurt durchfahren und war zu einer Ruhepause von einer dreiviertel
Stunde gezwungen. Lenk- und Ruhezeiten nennt man das hierzulande – ein schöner Brauch.
Ankunft dann gegen 2Uhr am Hbf Frankfurt.
Die Folge war, dass wir in die Nachtpause (von 1 bis 4 Uhr) der
Bahn kamen. Und da wir mit der S-Bahn weiter zum Flughafen wollten, fiel diese
Möglichkeit erst einmal flach. Auf dem Bahnhof zog es wie Hechtsuppe und das herumlungernde Publikum …
naja , ich erspare mir weitere Beschreibungen.
Spontan entschlossen
wir uns ein Taxi zu nehmen. Auch diese
Art der Beförderung hatte durchaus einen gewissen Unterhaltungswert. Aufgrund
einer von mir, im Nachgang, leichtfertig getätigten Aussage, „… dass es reichen
würde, wenn wir rechtzeitig am Flughafen wären“ erwachten bei dem Taxifahrer
die Renngene und der Schumiverschnitt gab seinem Touran die Sporen mit 120
Sachen durch die 50 Zone. Vielleicht hätte ich meiner Aussage mit „rechtzeitig“
hinzufügen sollten, dass auch 6Uhr noch rechtzeitig gewesen wäre.
Aber zu Glück war die Rennleitung (= Polizei) mit anderen
Dingen beschäftigt – mit Fahrzeug und Personenkontrollen in der Innenstadt. Uns
ließ man unbehelligt passieren und das war auch gut so.
Am Flughafen angekommen eröffnete sich eine gähnende Leere,
aber zumindest war geheizt. Nun heißt es die Zeit totschlagen, bis unser
Flieger geht. Ich nutze die Zeit, um die ersten Zeilen unseres Blogs zu schreiben,
auf den unsere Leser bestimmt schon fiebern, während Matze sich durch
das Kaffeeangebot bei Starbucks schlürft.
also man hat schon jetzt spaß beim lesen ;-) ingo, das hast du mal wieder sehr schön geschrieben und man kann sich alles so richtig schön vorstellen!
AntwortenLöschenund matze, du machst genau das richtige ;-) immer schön kaffee trinken und wach bleiben!
habt noch viel spaß ihr lieben..
freu mich auf weitere posts ;-)