Nach nunmehr zwei Jahren haben Matze und ich uns wieder aufgerafft die Welt zu bereisen. Diesmal ist die Wahl auf die Hawaiianischen Inseln gefallen.

Aufgrund mehrfacher Nachfragen haben wir uns auch wieder zu einem Blog für unsere Reisebegleiter im Geiste hinreißen lassen.


Achja… Rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt.

Nachtrag: Eigentlich wollten wir nur die Hawaiianischen Inseln bereisen, aber es kam dann doch etwas anders ...


Arbeitstitel: From The Westside To The Eastside


Untertitel: Es gibt doch Bier auf Hawaii


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Samstag, 12. Januar 2013

11.01.2013 Leipzig – Frankfurt




Um  nach Frankfurt zu gelangen haben wir diesmal eine Neuerung getestet und zwar den Fernbus als Alternative zur Bahn. An und für sich ein schöne Sache zumindest preislich. Um 20:00 Uhr Start in Leipzig Nähe Hbf, geplante Ankunft in Frankfurt 0:20 Uhr. Nun ist die reale Situation aber so, dass man natürlich stärker den verkehrstechnischen Gegebenheiten ausgeliefert als bei der Bahn. Denn wie das immer so ist wenn man Anschlusstermine hat, kommt da immer etwas Ungewolltes dazwischen - wie in unserem Falle eine Vollsperrung der A9. Zudem hatte da auch  noch jemand eine Schippe voll Schnee in der Landschaft verstreut, wahrscheinlich damit uns der Abschied aus Deutschland nicht zu schwer fällt. Die Umfahrung der Störstelle dauerte rund eine halbe Stunde. Somit konnte der Busfahrer nicht non-stop nach Frankfurt durchfahren und war zu einer Ruhepause von einer dreiviertel Stunde gezwungen. Lenk- und Ruhezeiten nennt man das hierzulande  – ein schöner Brauch.   

Ankunft dann gegen 2Uhr am Hbf Frankfurt.
Die Folge war, dass wir in die Nachtpause (von 1 bis 4 Uhr) der Bahn kamen. Und da wir mit der S-Bahn weiter zum Flughafen wollten, fiel diese Möglichkeit erst einmal flach. Auf dem Bahnhof zog es wie  Hechtsuppe und das herumlungernde Publikum … naja , ich erspare mir weitere Beschreibungen.
  
Spontan entschlossen wir uns ein Taxi zu nehmen.  Auch diese Art der Beförderung hatte durchaus einen gewissen Unterhaltungswert. Aufgrund einer von mir, im Nachgang, leichtfertig getätigten Aussage, „… dass es reichen würde, wenn wir rechtzeitig am Flughafen wären“ erwachten bei dem Taxifahrer die Renngene und der Schumiverschnitt gab seinem Touran die Sporen mit 120 Sachen durch die 50 Zone. Vielleicht hätte ich meiner Aussage mit „rechtzeitig“ hinzufügen sollten, dass auch 6Uhr noch rechtzeitig gewesen wäre.    
Aber zu Glück war die Rennleitung (= Polizei) mit anderen Dingen beschäftigt – mit Fahrzeug und Personenkontrollen in der Innenstadt. Uns ließ man unbehelligt passieren und das war auch gut so.

Am Flughafen angekommen eröffnete sich eine gähnende Leere, aber zumindest war geheizt. Nun heißt es die Zeit totschlagen, bis unser Flieger geht. Ich nutze die Zeit, um die ersten Zeilen unseres Blogs zu schreiben, auf den unsere Leser bestimmt schon fiebern, während Matze sich durch das Kaffeeangebot bei Starbucks schlürft.

1 Kommentar:

  1. also man hat schon jetzt spaß beim lesen ;-) ingo, das hast du mal wieder sehr schön geschrieben und man kann sich alles so richtig schön vorstellen!

    und matze, du machst genau das richtige ;-) immer schön kaffee trinken und wach bleiben!

    habt noch viel spaß ihr lieben..

    freu mich auf weitere posts ;-)

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