Bevor wir heute Albuquerque verlassen sollten, versuchten
wir erneut, was uns gestern nicht geglückt ist - mit der Seilbahn auf den Sandia
Peak. Und auch heute wurde uns der Zugang verwehrt mit der gleichen Begründung
wie gestern – zu windig. Wir wussten, wir hätten doch in Albuquerque links
abbiegen sollen (für Bugs Bunny Insider) und etwas später wiederkommen sollen.
Tja, da kann man nichts machen. Also machten wir uns ein
wenig geknickt aus dem Staub. Heute hatten wir noch gut 300 Meilen abzureißen.
Unseren ersten Stopp machten wir in Santa Rosa bei McD. Dort
haben wir (mal wieder) die Ortsdurchfahrt der Route 66 mitgenommen und uns echt
gefragt: “ Is this the way to Amarillo?“ – sorry der musste sein.
Wie schon bei vorangegangenen Orten an der 66 auch hier die
Vielzahl der Geschäft geschlossen.
Dann weiter die Interstate bis Tucumcari. Wir hatten bereits
gestern etwas von einem Dinomuseum des dortigen Colleges gelesen und unterwegs fielen
uns einige Werbeschilder auf. Also runter vom Freeway und auf zumDinomuseum (6,5$/P).
Tucumcari ist ein wirklich verschlafenes Nest. Wahrscheinlich genau die richtige
Location, die Paläontologen brauchen. Wie gesagt, das Museum gehört zu dem
dortigen College und ist demzufolge auch recht übersichtlich, aber dennoch
interessant und auf jeden Fall einen Besuch wert. Wir waren übrigens die
einzigen Besucher.
Mit der Staatsgrenze
zu Texas …yieehaa…überschritten wir auch wieder eine Zeitzonengrenze (GMT-6) und
der Tag hatte wieder eine Stunde weniger.
Angekommen in Amarillo suchten wir, wie schon an den Tagen
zuvor, im Internet mögliche Übernachtungsmöglichkeiten und checkten dann gegen 16:00
Uhr ein.
Es ging dann auch gleich weiter zum Palo Duro Canyon, dem
zweitlängsten Canyon der USA. Da uns der Grand Canyon schon keine tiefgründigen
Einblicke gewährte, hofften wir hier mehr Glück zu haben. Der Canyon liegt
südöstlich von Amarillo – ca. eine ¾ h Fahrt. Am Eingang wurden dann 5$/P. fällig.
Allerdings gab es auch hier wieder eine kleine Einschränkung. Es gab einen Teil,
den Upper Canyon, der z.Z. durch Jagdaktivitäten für den Publikumsverkehr
gesperrt war – na super, da frönten wahrscheinlich viele kleine Yosemite Sams
ihrem Hobby. Aber egal, wir nahmen, was wir kriegen konnten. Das Wetter spielt
auch mit, so dass wir bei wolkenlosem Himmel den Canyon bewundern durften.
Das Abendessen sollte heute etwas üppiger ausfallen – wir hatten
schließlich was zu feiern. Ja Freunde, der leichten Unterhaltung, die erste Hälfte
unserer Reisezeit ist rum.
Also wo geht man essen, wenn man in Texas ist? – Richtig,
ins Steakhouse. Wir wählten „Embers Steakhouse“ gleich um die Ecke, nicht ganz
billige, aber exzellent – gehobene Atmosphäre und das Steak auf den Punkt
(normalerweise bin ich kein Freund von Werbung – aber hier gibt es eine
Empfehlung).
Und hinterher ein Glas Wein – natürlich ein texanischer Roter – Prost
… Hicks.
Bild 5:
AntwortenLöschenein Velicerator (denkt an Jurassic Parc: Die Mistbiester da, halt...)?
Wie groß ist das Skelett den wirklich?
Übrigens: Sehr schöne Photos insgesamt! Schöne Panoramen auch fürs Büro, was?
naja - so geschätzte Stehhöhe 1 m - er kann einem also bequem in den Allerwertesten beissen (ohne seine "Steigeisen", sprich Krallen, zu benutzen)
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