Nach nunmehr zwei Jahren haben Matze und ich uns wieder aufgerafft die Welt zu bereisen. Diesmal ist die Wahl auf die Hawaiianischen Inseln gefallen.

Aufgrund mehrfacher Nachfragen haben wir uns auch wieder zu einem Blog für unsere Reisebegleiter im Geiste hinreißen lassen.


Achja… Rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt.

Nachtrag: Eigentlich wollten wir nur die Hawaiianischen Inseln bereisen, aber es kam dann doch etwas anders ...


Arbeitstitel: From The Westside To The Eastside


Untertitel: Es gibt doch Bier auf Hawaii


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Mittwoch, 16. Januar 2013

15.01.13 Honolulu - Kaluhui



Die Nacht verlief, zumindest für mich, erholsamer als die letzten 3 zusammen. Für Matze allerdings gab es ein Nachtprogramm ala Hawaii –five-o. Erst ein Knall, dann Schüsse und Sirenengeheul bei uns um den Block.
Ich hatte davon allerdings nichts mitbekommen.

Dann auf dem Weg zum Frühstück – Starbucks, wir erinnern uns – kam Licht in die nächtliche Unruhe. Anscheinend wurde ein Supermarkt gleich bei uns um die Ecke überfallen. Die Polizei hatte das Gebiet großzügig abgesperrt. Da wir zum Tathergang nichts beizutragen hatten, trabten wir teilnahmslos weiter.

Bei Starbucks dann checkten wir im Web die Mietwagen und Hotellage in Kalahui (Maui). Leider sah es nicht sehr vielversprechend aus. Egal, die Flüge waren gebucht und vor Ort sieht die Lage meist immer etwas anders aus. Der Flug nach Maui sollte um 3Uhr gehen. Wir hatten also noch etwas Zeit. So trotteten wir noch mal zum Waikiki Beach und schauten den Touris bei den ersten Surfversuchen zu. Gegen halb 10 dann zurück zum Hotel, wir mussten schließlich bis 11 Uhr raus sein. 

Wir entschlossen uns dann schon einmal in Richtung Flughafen zu begeben, da heute irgendwie scheinbar mehr Leute auf der Straße waren. Der Stau wollte sich nicht auflösen, obwohl die Polizei den Tatort inzwischen wieder freigegeben hatte.

Das Warten auf den Bus nahm schon mal rund eine ½h in Anspruch. In dem Tempo, in dem die Fahrzeugkarawane an uns vorbei zog, wäre Laufen schneller gewesen.

Endlich kam die Linie 19. Nur bewegt die sich dann auch nur so schnell wie die Fahrzeuge vorher. Die Ursache der unfreiwilligen Parade war dann auch schnell gefunden - eine Baustelle. Und es sollt nicht die Einzige bleiben. Insgesamt dauerte die Busfahrt 1 ½ h (normal 1h). Auf dem Flughafen angekommen hatten wir dann noch rund 2h Zeit. Aber lieber so also andersrum.

Also Busfahren ist in Honolulu sicherlich die beste Möglichkeit zur Fortbewegung. Nur sollte man ein wenig Geduld und noch mehr Zeit mitbringen. Auch Platzangst sollte man nicht haben, da die Busse immer recht voll werden. 

Wir, für unseren Teil, waren nicht gerade traurig diesen lärmenden und hektischen Teil der Insel zu verlassen.

Der Flug ging pünktlich 3Uhr. Nach 35min landeten wir in Kaluhui. Als ersten brauchten wir einen fahrbaren Untersatz. Doch es war zum Verrückt werden – keine Kleinwagen oder Kompaktklasse bei den Verleihern, und wir klapperten alle ab. Es gab noch Luxusklasse, Vans oder Geländewagen.  Also entschlossen wir uns beim günstigsten Anbieter, in dem Falle Budget, den Deal zu machen – 550$ für 4 Tage inkl. Versicherung , Navi und Steuern – echt günstig, oder? - wer die Ironie findet darf sie behalten.  Achja, was hatten wir denn nun bekommen – einen Jeep Wrangler.

Jetzt konnte es auf die Suche nach einer Unterkunft gehen. Dass das ein echt abend- und nachtfüllendes Programm werden sollte, war uns bis dahin nicht klar, da wir der Meinung waren mit Navi unterwegs zu sein, würden wir schon was finden
Und wir grasten wirklich alles ab, was das Navi von Kahului über Wailuku und Kihei bis Paia hergab, doch immer hieß es, „sorry, we´re sold out“. Wir konnten den Spruch mittlerweile nicht mehr hören.

Zwischendurch waren wir noch fix was essen bei BK, denn wir wussten schließlich nicht wie lange die Suchaktion noch dauern sollte. 

In Paia dann ein kleiner Hoffnungsschimmer. Es wären noch 2 Zimmer frei, zwar nicht mehr ganz im Bugdet aber immerhin. Wir entschieden uns natürlich für das Günstigere. Doch dann nach einem Telefonat mit dem Manager, meinte die Rezeptdame, dass das Zimmer mittlerweile wohl schon belegt wäre – tja ätsch. Das zweite Zimmer war preislich aber auch sowas von daneben, dass wir erst einmal  ausschlugen. Wir also mit so einer langen Nase zurück nach Kahului, wir hatten dort ja auch noch ein paar Adressen abzugrasen, aber alles Fehlanzeige.
Mittlerweile war es halb 11 nachts, und bevor wir auf der Strasse oder besser am Strassenrand übernachteten, überlegten wir die Option des zweiten Zimmers in Paia und kamen zu einem positiven Ergebnis. Es war dann auch schon halb 12, ehe wir unser Domizil bezogen, und wir hatten die Schnauze gestrichen voll.

1 Kommentar:

  1. Wenn es euch mal wieder so geht mit einem Zimmer probiert es mal über wimdu.de falls ihr das nicht schon kennt.

    lg aus dem eiskalten Hamburg

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