Nach nunmehr zwei Jahren haben Matze und ich uns wieder aufgerafft die Welt zu bereisen. Diesmal ist die Wahl auf die Hawaiianischen Inseln gefallen.

Aufgrund mehrfacher Nachfragen haben wir uns auch wieder zu einem Blog für unsere Reisebegleiter im Geiste hinreißen lassen.


Achja… Rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt.

Nachtrag: Eigentlich wollten wir nur die Hawaiianischen Inseln bereisen, aber es kam dann doch etwas anders ...


Arbeitstitel: From The Westside To The Eastside


Untertitel: Es gibt doch Bier auf Hawaii


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Dienstag, 15. Januar 2013

14.01.13 Honolulu Tag 2



Die Nacht war wie die Vorige. Ich wurde gegen 4 wach und wälzte mich dann recht unentspannt im Bett umher. Auch der städtische Dienstleitungssektor (Müllabfuhr) war schon unterwegs, zu erkennen an dem nervigen Gepiepse.
Und irgendwie lag mir der Koreaner von gestern noch quer im Magen – und ich dachte Koreaner und Russen kämen miteinander klar, aber vielleicht war ja der Koch aus Südkorea. 

Das morgentliche Prozedere glich dem Gestrigen. Frühstück bei Starbucks, Mails checken, Post hochladen.
Gestern hatten wir uns spontan entschlossen, gleich weiter nach Maui zu fliegen. Ursprünglich wollten wir die erste Woche komplett  auf Ohau verbringen. Doch da wir am Ende unserer Tour  eh wieder hier ankommen sollten, wo wir u.a. einen Mietwagen bräuchten, beschlossen wir diese Aktivitäten zu verschieben.
Und so wollten wir heute einen Flug für morgen nach Kahului (Maui) buchen – online natürlich. Doch irgendwie kamen wir mit den Eingaben auf der Online Plattform nicht klar – es wurde ständig nach einem U.S. Wohnsitz gefragt. So kamen wir nicht weiter.
Wir entschlossen uns zum Flughafen zu fahren. Da wir eh in die Richtung, nach Chinatown, wollten, fuhren wir einfach das Stück weiter – naja Stück, war wohl etwas untertrieben. Die Tour dauerte fast eine ganze Stunde. Bei der Ankunft sahen wir dann auch wo wir am Ankunftstag den Bus hätten suchen müssen. Dieser fuhr eine Etage höher ab. Also Merke: Mal über den Tellerrand, bzw. die Ebene drüber hinausschauen. Problem dabei ist nur die Motivation, wenn man in der Nacht nach rund 36h ankommt. 

Auf dem Flughafen suchten wir erst die Gesellschaft, auf die unsere Wahl auf dem Online-Portal gefallen war. Diese hatten wir recht rasch gefunden – „Go“ sollte es sein. Wir buchten dann direkt am Tresen die Füge für morgen. Die freundliche Fluglinienangestellte wollte uns noch direkt 15$ extra berechnen, da wir ja schließlich ihre Dienste in Anspruch genommen haben. Auf ihren Hinweis, das nächste Mal doch online zu buchen, hakten wir ein und erklärten ihr, dass wir das auch schon verzweifelt versucht hätten, erfolglos waren und deswegen extra zu ihr gekommen waren. Sie versuchte es dann ebenfalls online, was dann natürlich auch funktionierte, aber nicht auf der Plattform, wo wir es probierten, sondern … na richtig … auf der Homepage der Fluglinie selbst. Hätten wir auch selbst drauf kommen.  

Gut, das mit den Flügen hatten wir dann schon mal. Und wo wir doch schon mal hier waren, wollten wir auch gleich das Mietwagenangebot checken. Nur leider waren wir da nicht sehr erfolgreich – gut müssen wir halt morgen unser Glück auf Maui versuchen. 

Inzwischen hatte es angefangen wir aus Kübeln zu regnen. Wie wir auf den Bus warteten, es war inzwischen Mittag, entschlossen wir unser Ausflugsprogramm den Wetterverhältnissen anzupassen. Wir ließen also Chinatown wo es war und fuhren zum Ala Moana Shopping Center, dem „the worlds largest  open-air-shopping-center" (stand zumindest auf dem Flyer). Also Jungs, haltet euer Mädels fest, die findet ihr hier nie wieder – oder ihr nutzt es als Chance. Die ganzen Szene Mode marken label an einem Fleck (Gucci, Chanel, Ralph Lauren, und weiss der Geier wer noch).

Dieser Plan B erschien uns aufgrund der Wetterverhältnisse am sinnvollsten. Mittlerweile goss es nicht mehr, wie aus Kübeln, sonder in Strömen. Die Strassen standen teilweise Zentimeter unter Wasser.
Einen kleinen Haken hatte der Plan B allerdings … open air… is klar. Ok, wenigstens war es teilweise überdacht und so sprangen wir zwischen den Regentropfen hin und her. Wir verbrachten fast den Nachmittag dort ohne richtig fündig zu werden. Als wir uns auf den Heimweg machten, kam auch wieder Clairchen raus. Es gab dann noch eine kleine Verwirrung bzgl. der Buslinienwahl.
Der Jetlag machte uns den ganzen Tag zu schaffen. Uns taten die Knochen weh und mir lag der Koreaner von gestern immer noch quer.

Im Hotel angekommen, so gegen 17 Uhr, haben wir erst einmal die Füsse hochgelegt.
Das Abendessen haben wir auf dem Hotelzimmer eingenommen, zumindest Matze  – zu Erinnerung, wir hatten von gestern noch was übrig. Ich dagegen verzichtet auf das restliche koreanische Mahl aus gegebenem Anlass.

Unterm Strich haben wir von Honolulu nicht viele Sehenswürdigkeiten mitgenommen. Dieser Tag diente eher dem Wissenszuwachs.

Unser Hotel war diesmal von der Lage her nicht optimal gewählt, da die meisten Sehenswürdigkeiten in Downtown liegen und man einen Großteil der Zeit mit dem Weg dorthin verbringt, bzw. mit dem Warten auf den Bus. Auch das war mit ein Grund, warum wir die Route geändert haben. So können wir dieses Defizit noch ein wenig korrigieren.

1 Kommentar:

  1. Regen auf Honululu? Und ich dachte immer, die haben einen ANSPRUCH auf ständigen Sonnenschein! Aber gut, ich wünsche euch, dass ihr vom Regen demnächst verschont werdet!
    Seid lieb gegrüßt, Mela...

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