Nach nunmehr zwei Jahren haben Matze und ich uns wieder aufgerafft die Welt zu bereisen. Diesmal ist die Wahl auf die Hawaiianischen Inseln gefallen.

Aufgrund mehrfacher Nachfragen haben wir uns auch wieder zu einem Blog für unsere Reisebegleiter im Geiste hinreißen lassen.


Achja… Rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt.

Nachtrag: Eigentlich wollten wir nur die Hawaiianischen Inseln bereisen, aber es kam dann doch etwas anders ...


Arbeitstitel: From The Westside To The Eastside


Untertitel: Es gibt doch Bier auf Hawaii


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Mittwoch, 23. Januar 2013

22.01.13 Los Angeles – Lone Pine



Vor dem Verlassen L.A.´s musste unbedingt noch ein Foto des HOLLYWOOD Schriftzuges her. In Foren stand, dass der beste Blick vom Mullholland Drive zu erhaschen wäre. Also haben wir unserer Navitante diese Strasse eingetrichtert. Irgendwann nach rund 15min erreichten wir unser vermeindliches Ziel. Wir fuhren eine Weile den Mullholland entlang und je länger wie fuhren, um mehr fragten wir uns, ob wir denn noch richtig seien. Also fragen wir einen des Weges kommenden Jogger – wir hoffen, ihn nicht aus seinem Trainingsrhythmus gebracht zu haben, aber er war leider der Einzige, der uns über den Weg lief. Und natürlich waren wir erst einmal in der falschen Richtung unterwegs und er erklärte uns, dass der Mullholland Drive noch über 5 Meilen in die andere Richtung geht. Der Hinweis im Forum, Mullholland Drive East, wäre hilfreich gewesen.

Wir fuhren eine gefühlte Ewigkeit die Berge hoch und runter und um halb L.A. bis wir zu dem Lookout kamen an dem der HOLLYWOOD Schriftzug zu sehen war - dort dann die Fotos geschossen. Allerdings waren wir der Meinung noch näher an den Schriftzug heranzukommen. Leider standen wir mit dieser Meinung alleine da. Überall, an den von uns gewählten Routen, kam der Hinweis „Hollywood Sign - No Street Access“. Wir sahen, dass mit dem Vorhaben schon andere vor uns da waren. Wir gaben es dann schließlich auf und machten uns auf zu unserem heutigen Etappenziel.



Also ab auf den Highway bis nach Palmdale. Hier wollten wir unseren Klamottenbestand ein wenig aufbessern, da unsere Garderobe im Wesentlichen auf Hawaii ausgerichtet war. Matze hatte mal wieder Glück und fand ein paar Hosen und eine Jacke, ich dagegen ging mal wieder leer aus – grummel.

Bei Palmdale kamen wir in die Mojavewüste, der Bewuchs wurde karger in steiniger Landschaft, umgeben von einer schroffen Gebirgskette und der Highway immer schnurgerade aus.



Unterwegs sahen wir eine ganze Menge von richtig großen Flugzeugen, wie Boeing 747, etwas abseits vom Highway stehen. Ein Flughafen in der Wüste für solche Maschinen? Und so richtig nach einem Flughafen sah das auch nicht aus. Da mussten wir mal einen genaueren Blick riskieren. Was wir erblicken war gigantisch, ein Flughafen für ausgemusterte Maschinen. Wir hatten den Mojave Air & Space Port gefunden.




Und weiter ging es den Highway entlang, mal einspurig, mal zweispurig, aber immer noch gerade aus mit einer überschaubaren Anzahl an Kurven. 
 
Während wir in L.A. bei blauem Himmel und rund 25°C losfuhren, fiel die Temperatur zusehends in den Keller – dem Thermometer ist nix passiert – bis auf 11°C …brrr.

Gegen 18 Uhr erreichten wir unser Ziel Lone Pine, ein kleines Westernstädtchen am Fuße des Mount Whitney (mit 4418m höchster Berg der USA außerhalb Alaskas).
Das Abendessen fand natürlich standesgemäß in einem Saloon mit einem Burger statt.

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