Nach nunmehr zwei Jahren haben Matze und ich uns wieder aufgerafft die Welt zu bereisen. Diesmal ist die Wahl auf die Hawaiianischen Inseln gefallen.

Aufgrund mehrfacher Nachfragen haben wir uns auch wieder zu einem Blog für unsere Reisebegleiter im Geiste hinreißen lassen.


Achja… Rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt.

Nachtrag: Eigentlich wollten wir nur die Hawaiianischen Inseln bereisen, aber es kam dann doch etwas anders ...


Arbeitstitel: From The Westside To The Eastside


Untertitel: Es gibt doch Bier auf Hawaii


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Dienstag, 22. Januar 2013

20.01.13 Los Angeles Tag 1



Heute wollten wir L.A. unsicher machen. Wir starteten auf dem Hollywood Boulevard. Das Auto stellten wir am Walk of Fame ab und marschierten über diesen direkt zum Chinese Theater. Dort war ein Menschenauflauf ohne Ende, ein Angebot an Touren, Souvenirs etc. – klar Touri Treffpunkt. 

Einen kleinen Rundegang (14,5$/P) durch das Theater ließen wir uns dennoch nicht nehmen. Also wenn unsere Kinos so aussähen, würde sich keiner mehr für den Film interessieren - die Wände so kunstvollverziert wie die Decke  alles in Rot und Gold, den Farben Chinas, gehalten.


Ein kurzer Besuch im Hardrock Cafe, gleich zwei Türen weiter, hat sich mittlerweile zu einer kleinen Tradition entwickelt.

Gegen 11 waren wir hier durch und entschieden uns zurück zum Motel zu fahren - Klamottenwechsel auf Sommerbetrieb, es waren inzwischen 26 °C und strahlend blauer Himmel.

Danach ging es nach Beverly Hills. Schon auf dem Weg dorthin sah man, wo das Geld in dieser Stadt war. Als erstes haben wir uns die City Hall – leider nur von aussen – angeschaut. Anschließend weiter zum Rodeo Drive. Das Auto haben wir in einer Nebenstrasse abgestellt – bestimmt vor der Tür von jemand Berühmten – wir wissen es nicht, es war kein Klingelschild dran. Dann schlenderten wir den Rodeo Drive entlang und schauten mal, wie die Reichen und Schönen so Einkaufen. Leider waren keine unterwegs, zumindest keine die wir kannten, sondern nur massenhaft Touris. Wie solche Läden überleben ist mir ein Rätzel - ein relativ großer Laden, 3 Kleidungstücke drin, 4 Verkäufer (-innen) und kein Kunde – tja das ist Amerika.
Einzig die Vielfalt und Masse der Luxuskarossen zeugt von der Anwesenheit der Gutbetuchten –Maserati, Ferrari, aber auch  die deutschen wie Mercedes SLR oder BMW M5.


Nachdem wir nichts in unserem Budget gefunden hatten, zogen wir weiter, und zwar zum Santa Monica Pier. Leider fanden wir hier keinen Parkplatz, also ab weiter nach Malibu. Hier fuhren wir die Küstenstrasse bis wir irgendwann umdrehten und an der Pier von Malibu Halt machten. Ein kurzer Walk und dann zurück nach Santa Monica Beach. Hier das Auto für günstige 5$ geparkt, dann zu Fuss ein Stück den Strand entlang und auf den Sonnenuntergang gewartet. Kaum war die Sonne weg wurde es kühl und wir machten flinke Füsse.
Auf dem Heimweg fuhren wir nochmal über den Hollywood Boulevard, um diesen nochmal im Dunkeln zu sehen.   
Das Abendessen holten wir beim Thai.  
Zurück im Motel, essen und die Planung für die nächsten Tage machen.





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