Nach nunmehr zwei Jahren haben Matze und ich uns wieder aufgerafft die Welt zu bereisen. Diesmal ist die Wahl auf die Hawaiianischen Inseln gefallen.

Aufgrund mehrfacher Nachfragen haben wir uns auch wieder zu einem Blog für unsere Reisebegleiter im Geiste hinreißen lassen.


Achja… Rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt.

Nachtrag: Eigentlich wollten wir nur die Hawaiianischen Inseln bereisen, aber es kam dann doch etwas anders ...


Arbeitstitel: From The Westside To The Eastside


Untertitel: Es gibt doch Bier auf Hawaii


DSGVO

Dieser Blog ist samt seiner Unterseiten und Verlinkungen auf die einzelnen Reiseberichte rein privat.
Diese unterliegen nach Art.2 Abs.2c nicht den Bestimmungen der DSGVO.

Montag, 14. Januar 2013

13.01.13 Honolulu Tag 1



Die Nacht war etwas unruhig. Das lag zum Einen an dem Strassenlärm und wahrscheinlich an der Zeitumstellung - 11h Zeitunterschied steckt man eben nicht so schnell weg. 

Gegen 6 Uhr morgens sind wir dann aufgestanden – boah ey 6Uhr unfassbar.
Die gewonnen Zeit, die wir sonst mit banalem Ausschlafen verplempert hätten, haben wir gleich für die Tagesplanung genutzt. Zum Frühstück sind wir zu Starbucks um die Ecke gepilgert, weil freies W-Lan. Dort  Mails gecheckt und Post hochgeladen. 

Der Vormittag begann etwas wolkig. Das sollte sich aber schnell in ändern, in einen blauen Himmel und 27°C. 

Es sollte heute Vormittag nach Pearl Habour gehen und zwar mit dem Bus. Auf dem Rückweg vom Frühstück schauten wir schon mal nach Haltestellen der betreffenden Buslinie. Dabei mussten wir so hilfsbedürftig  gewirkt haben, dass sich ein Einheimischer unserer annahm. Leider war der Kollege etwas schwer bis gar nicht zu verstehen. Wir bejahten alles und bedankten und mit einem Lächeln und Daumen hoch. Zur Sicherheit verifizierten wir die verstanden Infos bei uns an der Hotelrezeption.
Es war dann Linie 42 nach Pearl Harbour (Kosten 2,5$/P) – hatten wir auch so von unserem Helfer verstanden.
Nach ca. 1h Busfahrt erreichten wir Pearl Harbour. Der Eintritt an sich war frei, nur die Taschen mussten gegen eine Spende von 3$ abgegeben werden.  Am Eingang waren zudem weitere Beschilderungen, was alles nicht mit auf das Gelände durfte u.a. ein Verbot für „large Cameras“.
Nun war ich der Meinung, eine Spiegelreflexkamera wäre schon eine  Kamera, die nicht unbedingt das Kleinbildkamerasegment bedient und so gab ich diese unter stillem Protest mit meinem Rucksack ab. Als ich dann aber beim Einlass eine Dame mit einer Spiegelreflexkamera durchflitzen sah, kontaktierte ich gleich den daneben stehenden Wachmann. Es gab eine kurze Diskussion über die Größe von Kameras. Unter „Large Camera“ verstehen die Amerikaner Videokameras, die geschultert werden müssen – natürlich, wie unaufmerksam von mir – die denken hier einfach in anderen Dimensionen.
Gut, dass wir drüber gesprochen hatten. Also forderte ich meine Kamera von dem Taschenwächter und wir betraten das Heiligtum.
Wir schlenderten dann da so ein wenig über das Gelände. Wie gesagt, der Eintritt an sich war frei, nur jede weitere Aktion, wie die Besichtigung des U-Bootes etc .sollte extra vergütet werden. Es wurden diverse kostenpflichtige Touren angeboten, die wir ausließen.
Uns fiel auf, dass meisten Besucher Japaner waren …  ich überlasse die Interpretation dieser Beobachtung  jedem selbst.   

Nach ca. 1h hatten wir genug gesehen und fuhren wieder mit dem Bus zurück bis Waikiki Beach .
Gegen 2 Uhr drehten dort wir eine kurze Runde, um einen Überblick über das kulinarische Angebot zu bekommen und diese endete mit einem Sandwich, welches wir am Strand verdrückten.

Ein Stück zu Fuss weiter befand sich das hiesige Aquarium (Eintritt 9$), welches recht übersichtlich war - wir hatten bei dem Preis auch nicht mehr erwartet - trotzdem klein aber fein.
Weiter dann zum Zoo (Eintritt 14$)- nach kurzem Überlegen ließen wir das dann einstimmig ausfallen. Es folgte also der geordnete Rückzug zum Hotel.

Am späten Nachmittag ging es dann noch mal raus auf Nahrungssuche. Den Nachtisch hatten wir schnell gefunden. Gegen 17:00 Uhr setze eine merklich Zunahme der  Bevölkerungsdichte auf der Strasse ein. Wir streunten ein wenig weiter auf der Einkaufsstrasse Kalakaua Avenue entlang um schließlich im Hard Rock Cafe bei einem Bierchen zu landen.

Am Abend dann das gleiche Bild wie vom Vorabend - tausende Menschen auf der Strasse. Es kam alles was Beine hatte, von Strassenmalern, Tanzkünstlern, der Jungfamilie bis hin zur Polonaise Altenheim. Es kam so richtig Jahrmarktstimmung auf - gut, es ist Wochenende, Partyzeit, aber wir vermuten mal … na, dass das hier jeden Abend so aussieht, schon alleine wegen der Touris , zu denen wir ja schließlich auch zählen. Wir verfolgten das Treiben ein wenig, aber immer ein Auge auf der Suche nach einem Nahrungstempel.
Das Problem war wie so oft das Hauptgericht. Entweder anstehen oder eine Preislage, die wir nicht bereit waren anzunehmen. In einem Foodcourt im Waikiki  Shopping Plaza wurden wir bei einem koreanischen BBQ erst fündig und dann auch satt, und zwar so, dass wir die Hälfte mitnahmen. 

Im Hotel haben wir uns dann über den Nachtisch hergemacht – Bier und Smirnoff Ice. 



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen