Nach nunmehr zwei Jahren haben Matze und ich uns wieder aufgerafft die Welt zu bereisen. Diesmal ist die Wahl auf die Hawaiianischen Inseln gefallen.

Aufgrund mehrfacher Nachfragen haben wir uns auch wieder zu einem Blog für unsere Reisebegleiter im Geiste hinreißen lassen.


Achja… Rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt.

Nachtrag: Eigentlich wollten wir nur die Hawaiianischen Inseln bereisen, aber es kam dann doch etwas anders ...


Arbeitstitel: From The Westside To The Eastside


Untertitel: Es gibt doch Bier auf Hawaii


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Sonntag, 27. Januar 2013

25.01.13 Las Vegas – Flagstaff



Der Morgen begann sonnig mit rund 18°C. Doch bevor wir Las Vegas verließen, hatten wir noch etwas Programm. Als Erstes natürlich auschecken, dann das Gepäck zum Wagen. Das Auto ließen wir im Parkhaus des Traesure Island, es sollte noch zu einer Autoausstellung im Hotel The Quad (Hinweis aus der Community) gehen. Auf dem Weg vom Parkhaus entdeckten wir eine kleine Tram zum nächsten Hotel, dem Mirage. Die kam uns gerade recht, da wir in den letzten beiden Tagen genug gelaufen waren. Und dort schräg gegenüber war das Ziel. Da Hotel selbst war etwas schwierig zu finden, da eine Baustelle es verdeckte. Die Ausstellung natürlich auch nicht gleich offensichtlich. Ein freundliches Nachfragen an der Rezeption und wir bekamen nicht nur die Wegbeschreibung, sondern auch noch zwei Gratis Eintrittstickets. Die Ausstellung befindet sich in der 5ten Etage nachdem man – wie sollte es anders sein – durch das ganze Casino getobt ist. Fast alle dort ausgestellten Exponate sind käuflich erwerblich, von 10.000$ bis 500.000$ ist alles dabei,  von Alfa über Ferrari und Rolls Royce bis Yugo. Also wer mit seinem kleinen oder großen Casinogewinn nicht weiss, wohin damit, da wäre eine Möglichkeit. 





Dann zurück zum Parkhaus und ab zum Stratosphere Tower. Gegen 11 Uhr erreichten wir jenen welchen, allerdings war uns das die 18$ Eintritt nicht wert. Außerdem wollten wir noch zum Hooverdamm und hatten auch so noch eine paar Meilen vor uns.


Der Damm liegt ca.30 Meilen (aus unserer Fahrtrichtung) hinter Las Vegas. Zuvor hielten wir an einer Touristeninfo, wo wir uns den Zugang erklären ließen - also nur zwei Abfahrten weiter kurz von der Interstate runter, durch einen Checkpoint, und wir waren da.
Der Hoover-Staudamm ist mit 35 Milliarden Kubikmetern der größte Stausee der USA und dementsprechend ein Wallfahrtsort für Vegasbesucher. Es ist wirklich ein gigantischer Anblick, wenn man von der 250 m hohen gegenüberliegenden Brücke des Freeways auf den Damm schaut (Zugang vom Damm aus).
Am Damm  verläuft nicht nur die Staatsgrenze zwischen Nevada und Arizona, sondern es geht auch eine Zeitzone weiter und zack waren wir eine Stunde los (GMT-7).



Die Fahrt über die Interstate 40 war ungefähr so spannend, wie einer Waschmaschine zuzuschauen, es rollte so dahin und ab und zu rumpelt es, was aber eher auf den Strassenzustand  zurückzuführen war. Einzig die Landschaft wechselte von wüstenartigen Ebenen mit eher spärlichem Bewuchs hin zu markanten Gebirgsketten und wieder zurück.

In Kingman machten wir einen kurzen Stopp an der Route 66 in einem Diner. Eigentlich wollten wir die 66 bis nach Flagstaff nehmen. Aber uns saß immer noch ein wenig die Zeit im Nacken. Also nahmen wir die weiter die Interstate, da wir ab Flagstaff wieder auf die Route 66 treffen sollten.

Mit voranschreitenden Meilen fielen auch die Temperaturen auf  ca.5°C und kurz vor unserem Ziel konnten wir im Scheinwerferlicht am Strassenrand so ein weisses Zeuch ausmachen – wuahh, SCHNEE. Da lag tatsächlich Schnee. Allerdings schien dieser schon vor einiger Zeit gefallen zu sein, da die Strassen frei waren und er schon etwas unappetitlich grau aussah.

Angekommen in Flagstaff checkten wir erst einmal im Motel Ramada West ein. Anschließend fielen wir in den gegenüberliegenden Walmart ein, auf der Suche nach pharmazeutischen Produkten, da sich bei Matze eine Erkältung ankündigte – er verkraftet wohl das winterliche Wetter nicht so ganz - schließlich sollte es ja ursprünglich ins Warme gehen.

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