Nach nunmehr zwei Jahren haben Matze und ich uns wieder aufgerafft die Welt zu bereisen. Diesmal ist die Wahl auf die Hawaiianischen Inseln gefallen.

Aufgrund mehrfacher Nachfragen haben wir uns auch wieder zu einem Blog für unsere Reisebegleiter im Geiste hinreißen lassen.


Achja… Rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt.

Nachtrag: Eigentlich wollten wir nur die Hawaiianischen Inseln bereisen, aber es kam dann doch etwas anders ...


Arbeitstitel: From The Westside To The Eastside


Untertitel: Es gibt doch Bier auf Hawaii


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Donnerstag, 24. Januar 2013

23.01.13 Lone Pine – Death Valley – Las Vegas



Am Morgen waren es echte minus 2 Grad. Nicht gerade die beste Motivation aufzustehen. Aber wir wollten ja weiter. Rasch noch ein Foto vom Mount Whitney, bevor es auf die Etappe durch das Death Valley ging
Die Fahrt ging durch krage Wüstenlandschaft, Sand und Geröll wechselten sich ab. Ein Coyote streunte  auf der Strasse rum, auch hupen ließ ihn nicht von seiner Bahn abbringen. Die Landschaft des Valleys ist schon sehr speziell. 

Wir fuhren erst gute 4000Ft rauf um dann wieder 2000 Ft hinunter zufahren. Und so wechselte sich das ab - 1000 hoch dann wieder 2000 runter, bis wir schließlich die Talsohle erreichten, 100 FT und noch ein Stück mehr unter Meeresspiegel.






Im Norden vom Death Valley fanden wir in die Zivilisation zurück – sofern man in der Wüste von Nevada von Zivilisation sprechen kann. Die letzten 150 Meilen flogen auf dem Highway 95 nach Las Vegas nur so vorbei. Unterwegs hielten wir noch zweimal an um Kennzeichen für meine Sammlung zu ergattern. Dabei kam ich mit dem einem der „Dealer“ ein wenig ins Gespräch.

Wir erreichten Las Vegas gegen 3Uhr nachmittags. Die Stadt sah um diese Zeit noch ein wenig unspektakulär aus. Wir checken im Hotel Treasure Island ein und begaben uns auf unsere erste Erkundungstour. Und es war der Wahnsinn. Wie soll man Las Vegas beschreiben? Es geht nicht, es würde nicht dem gerecht, was man hier vorfindet.
 Wir fragten uns, ob wir noch auf unserem Planeten wären. Da wurden ganze Strassenzüge, wir z.B. Paris unterm Eiffelturm, Venedig inkl. der Wasserstrassen oder auch das antike Rom mit monströsen Springbrunnen, Skulpturen und sogar dem Kolosseum, nachgebaut und das alles überdacht mit einem künstlichen Himmel, der einem einen Freiluftaufenthalt suggeriert. Und egal wohin man läuft oder abbiegt, man landet immer in einem Spielcasino. Und dann wenn es dunkel wird kommen die Lichter und Reklametafeln hinzu. Vor dem Hotel Bellagio finden dann viertelstündlich Wasserspiele mit unterschiedlichen Choreographien statt. Mehr möchte ich zu dieser Welt aus Glamour, Show und Shine gar nicht sagen – außer, einfach her kommen und selbst erleben und etwas Kleingeld mitbringen.

Im Hardrock Cafe aßen wir dann zu Abend, bevor wir noch einmal ins Nachleben eintauchten. Wir striffen durch die Hotels und Shoppingmalls auf der Suche nach einer gemütliche Bar, tranken dort etwas und zogen weiter bis wir schließlich im Coyote Ugly landeten. Gegen halb eins machten wir uns auf dem Weg zurück zum Hotel – es war schließlich ein langer Tag.

(Bilder siehe Post 24.01.13 - Las Vegas)



Nachtrag: 
Auf dem Weg nach Vegas sind wir auf dem Highway 95 an dem Abzweig nach Mercury vorbeigekommen. Irgendwie kam uns der Ort bekannt vor. Wir haben etwas recherchiert und siehe da, dort befindet sich die Nevada Test Site. Die machen da mit Bomben rum und so, aber …  pst … alles streng geheim und alles für eine stahlende Zukunft.  
 

3 Kommentare:

  1. ey IWI, wo sind denn hierzu die Bilder... ;o)

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  2. Coyote Ugly?

    Und schön nett sein, sonst wird man vollgespritzt von den Bardamen, was?
    War da ordentlich Stimmung? Ich meine: besoffene Amis, die sich _eben nicht_ standesgemäß benehmen;-)

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  3. ...und schon sind's kaum noch 3000 Meilen bis zum Ziel?!

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