Es hatte wohl die halbe Nacht geschneit, jedenfalls nach dem
zu urteilen, was an Schnee lag - also eine geschlossene 2-3 cm dicke Schneedecke.
Allerdings schien die Sonne bei frostigen -8 °C. Zuhause hätten wir gesagt, „…ein
schöner Wintertag“, nur war halt der Winter der Grund weshalb wir uns aus
Deutschland verdrückt haben, und nun hat er uns doch erwischt … hmpf.
In Gallup waren sämtliche Strassen inkl. des Freeways nicht
beräumt, lediglich die Spuren auf der rechten Fahrbahn waren freigefahren – der
Winterdienst hat hier also genauso eine Reaktionszeit wie bei uns und werden
anscheinend auch jedes Mal vom Winter überrascht.
Eigentlich wollten wir noch eine Runde durch die Stadt
drehen, aber bei diesen Witterungsverhältnissen wollten wir solch eine
Rutschpartie nicht eingehen.
Also nichts wie weg hier Richtung Osten. Auf der Interstate
wurden dann nach einigen Meilen die Fahrspuren wieder sichtbar und der
Räumdienst war auch aufgewacht. Und dann ab Grant war der Schnee schlagartig
weg, die Temperaturen pendelten sich um die 0°C ein und die Sonne schien weitestgehend.
Ab Laguna fuhren wir über
Nebenstrassen nach Albuquerque. Komischerweise war in Laguna die Route 66
ausgewiesen, die aber nach Routenplan weiter auf der Interstate 40 bis kurz vor
Albuquerque verlaufen sollte - etwas
verwirrend.
Es war mittlerweile 1 Uhr nachmittags. Wir suchten uns zuerst ein zentral
gelegenes Motel. Auch hier half uns unsere Hotelcouponbroschüre wieder weiter.
Eine der Sehenswürdigkeiten in Albuquerque ist die Sandia
Peak Tram. Diese Seilbahn führt auf den 3 163 m hohen Sandia Peak.
Das wollten wir unbedingt mitnehmen. Die Talstation liegt etwa 20min ausserhalb
der Stadt. Nur leider war diese z.Z. wegen Wartungsarbeiten geschlossen und
sollte erst ab 17Uhr wieder in Betrieb gehen. Naja, das war ja jetzt nicht so
wild – kommen wir halt in 2 Stunden wieder.
So sind wir wieder in die Stadt und ein wenig in Downtown rumgeschlichen. Es war nicht besonders viel los und kalt (windig) war es auch, sodass wir uns bald wieder auf nach Sandia Peak machten. Und außerdem war die Zeit eh fast ran.
So sind wir wieder in die Stadt und ein wenig in Downtown rumgeschlichen. Es war nicht besonders viel los und kalt (windig) war es auch, sodass wir uns bald wieder auf nach Sandia Peak machten. Und außerdem war die Zeit eh fast ran.
Wieder am Peak angekommen, wurden wir erst einmal einen
Dollar Parkgebühr los. Das war echt der günstigste Beitrag, den wir bisher
hatten – meist war die Standardgebühr „ten bugs“.
Am Ticketschalter dann wieder eine Enttäuschung – die Seilbahn
würde heute nicht mehr fahren, weil zu windig. Jetzt hatten wir zum 2ten mal an
diesem Tag den Weg hieraus gemacht und mussten wieder unverrichteter Dinge
abziehen. An der Ausfahrt zum Parkplatz besuchte ich den Schrankenwärter
nochmal und erklärte ihm auf meine charmante Art, dass wir hier Parkplatzgebühren
für eine nichtstattgefundene Attraktion gezahlt hätten. Ohne weitere Diskussion
erstattete er uns den Dollar – na also, man muss nur mal freundlich nachfragen.
Zum Abendessen kehrten wir in einem Diner gleich um die Ecke
unseres Motels ein.
hahahahahaaaaa!
AntwortenLöschenIngos charmante Art: er drückt allen zehn KÄFER in die Hand!
muharharhar- hehehe...
Versuch es doch lieber mit "ten buCKs" *dickesAugenzwinkern*